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An der Philosophischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald ist am Institut für Deutsche Philologie zum Sommersemester 2018 (01.04.2018) die

W3-Professur für Germanistische Sprachwissenschaft

zu besetzen.

Die Professur soll das Fach in seiner ganzen Breite vertreten. Weiterhin wird mindestens ein Forschungsschwerpunkt in einem Bereich der Angewandten Linguistik und ihrer empirischen Methoden erwartet. Erwünscht ist eine Schwerpunktsetzung in einem der folgenden Bereiche: Linguistische Sprachkritik, Varietätenlinguistik, Spracherwerbsforschung.

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu interdisziplinärer Forschung und Kooperation innerhalb des Instituts für Deutsche Philologie sowie mit anderen Philologien und der Kommunikationswissenschaft im Rahmen der M.A.-Studiengänge „Sprache und Kommunikation“, „Intercultural Linguistics – Germanische Gegenwartssprachen“ und „Sprachliche Vielfalt“. Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln wird vorausgesetzt. Das Aufgabengebiet umfasst selbstständige Forschung (inklusive Konzeption von Forschungsprojekten und Einwerbung von Drittmitteln) sowie Lehr- und Prüfungstätigkeit in den Lehramts-, B.A.- und M.A.-Studiengängen des Instituts und der Fakultät. Die Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung wird vorausgesetzt.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 Abs. 1 LHG M-V: Abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen werden erwartet. Sie werden nach § 58 Abs. 2 LHG M-V in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation erbracht.

Gemäß § 61 LHG M-V wird die Professur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder, wenn sich die Bewerberin / der Bewerber nicht auf Dauer zur Verfügung stellt, im Beamtenverhältnis auf Zeit oder entsprechend im Angestelltenverhältnis besetzt.

Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind. Deshalb sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualität vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Da mit der Professur umfangreiche Leitungsaufgaben im Arbeitsbereich Germanistische Sprachwissenschaft und die Verantwortung für den Bereich Sprachwissenschaften in allen B.A.-, M.A.- und Lehramtsstudiengängen des Instituts für Deutsche Philologie verbunden sind, ist die Professur nicht teilzeitgeeignet.

Bitte reichen Sie im Rahmen Ihrer Bewerbung ausschließlich Kopien ein. Bewerbungsunterlagen können leider nicht zurückgesandt werden. Bewerbungskosten werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern nicht übernommen.

Nähere Auskünfte erteilen Prof. Dr. Eckhard Schumacher, Institut für Deutsche Philologie, Universität Greifswald, eckhard.schumacher@uni-greifswald.de, sowie das Dekanat der Philosophischen Fakultät, dekanphf@uni-greifswald.de.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Verzeichnis der Publikationen, Nachweis von Lehrerfahrung, akademische Grade und Zeugnisse) sind in elektronischer Form (PDF-Dateien per E-Mail an berufung-phf@uni-greifswald.de) bis zum 21.08.2017 zu richten an den

Dekan der Philosophischen Fakultät, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Rubenowstraße 3, 17489 Greifswald, E-Mail: berufung-phf@uni-greifswald.de

Bewerbungsschluss: 21.08.2017
Bewerbungsschluss: 21.08.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 20.07.2017
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