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An der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen ist zum 01.10.2017 eine

W3-Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte

im Rahmen des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre zu besetzen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die durch herausragende Veröffentlichungen im Bereich der politischen Theorie und Ideengeschichte ausgewiesen sind und in Forschung und Lehre innovative Impulse setzen können, etwa durch Interdisziplinarität oder Bezugnahme zu gegenwärtigen Problemen. Engagement in drittmittelgestützter Forschung und ein Interesse am Aufbau von Forschungskooperationen innerhalb des Instituts für Politikwissenschaft, in der Sozialwissenschaftlichen Fakultät und auf dem Göttingen Campus werden erwartet.

Der/Die Stelleninhaber/-in soll klassische Ideengeschichte mit moderner politischer Theorie verknüpfen und dabei auch Bezüge zu empirischen Forschungszugängen und aktuellen Problemen herstellen können. Die Forschung der Professur soll an den internationalen Fachdiskurs anknüpfen und sich an diesem aktiv beteiligen. Erwartet wird, dass die Professur aktuelle Forschungsschwerpunkte der Universität bereichert. (Zu den For­schungsschwerpunkten siehe http://www.uni-goettingen.de/de/forschungsschwerpunkte/512595.html.)

Die Lehraufgaben der Professur umfassen hauptsächlich die Verantwortung für die entsprechenden Module in den BA- und MA-Studiengängen des Faches Politikwissenschaft, dem BA Sozialwissenschaften und dem Master of Education. Beiträge zum Doktorandenprogramm der Göttinger Graduiertenschule Gesellschaftswissen­schaf­ten sind ebenfalls erwünscht.

Bewerbungsvoraussetzungen sind Habilitation oder habilitationsadäquate Leistungen im Fach Politikwissen­schaft, eine durch qualitativ hochwertige Buchveröffentlichungen und Aufsätze in referierten und internationalen Zeitschriften nachgewiesene Reputation sowie Erfahrung in der Drittmitteleinwerbung. Die Einstellungsvor­aus­setzungen ergeben sich aus § 25 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes in der zurzeit geltenden Fassung. Die Stiftungsuniversität Göttingen besitzt das Berufungsrecht. Einzelheiten werden auf Anfrage erläutert.

Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht. Teilzeitbeschäftigung kann unter Umständen gewährt werden. Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifi­kation den Vorzug.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 29.09.2016 in einem pdf-Dokument an das Dekanat der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, Herrn Prof. Dr. Steffen Kühnel, E-Mail-Adresse bewerbungen@sowi.uni-goettingen.de. Für weitere Auskünfte steht Prof. Dr. Monika Oberle zur Verfügung (monika.oberle@sowi.uni-goettingen.de).

Bewerbungsschluss: 29.09.2016
Bewerbungsschluss: 29.09.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 01.09.2016
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