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Universität Witten/Herdecke
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An der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke, Department für Humanmedizin, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt der

Lehrstuhl für Versorgungsforschung

(Universitätsprofessur/W3-analog)

zu besetzen.

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) wurde als erste Universität in privater Trägerschaft in Deutschland im Jahr 1982 gegründet. Sie hat heute drei Fakultäten und rund 2000 Studierende.
Forschungsschwerpunkt der Fakultät für Gesundheit ist die „Integrative und personen­zentrierte Gesundheitsversorgung“. Die Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin, BA/M.Sc. Pflege­wissen­schaft, B.Sc./M.Sc. Psychologie und div. – auch multiprofessionelle - berufsbegleitende MA-Studiengänge zeichnen sich durch differenzierte Auswahlverfahren, problemorientiertes Lernen, große Praxisnähe, Patientenorientierung, Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung und durch intensive studentische Beteiligung aus.

Der Lehrstuhl für Versorgungsforschung soll in interdisziplinärer Zusammenarbeit Beiträge zur Optimierung der Gesundheitsversorgung und zur Entwicklung von neuen Versorgungs­formen leisten. Es werden vorrangig klinische und versorgungsbezogene Fragestellungen in ihren je­weil­igen organisationsbezogenen und rechtlich-ökonomischen Kontexten bearbeitet. Dabei sollen die Perspektive der Patientinnen und Patienten und die Rahmenbedingungen auf Ebene des Gesund­heits­systems und der leistungserbringenden Organisationen gleichermaßen berücksichtigt werden.

Der Lehrstuhl für Versorgungsforschung hat eine zentrale Funktion für die Weiterentwicklung des Interdisziplinären Zentrums für Versorgungsforschung (IZVF) der UW/H. Das Zentrum wird von allen Fakultäten der UW/H getragen; es soll unterschiedliche Vorhaben der Versorgungsforschung koordinieren und Synergien bei der Projektinitiierung und -begleitung realisieren. Ferner wird der Lehrstuhl zusammen mit dem Lehrstuhl für Institutionenökonomik und Gesundheitspolitik der Fak­ultät für Wirtschaftswissenschaft integraler Bestandteil des interfakultären Dr. Hartmut Krafft-Zentrums für Wirtschaft und Gesundheit / Zentrum für Gesundheitsökonomik.

Die Ausschreibung richtet sich an Persönlichkeiten, die auf dem Gebiet der Versorgungsforschung international ausgewiesen sind. Die Lehrstuhlinhaberin / der Lehrstuhlinhaber soll durch ihre / seine bestehende Forschungsexpertise belegen, dass sie / er in der Lage ist, die verschiedenen Pers­pek­tiven der Versorgungsforschung in Projekte und Drittmittelvorhaben integrieren zu können. Sie / er soll als Kristallisationspunkt für Forschungsvorhaben insbesondere der klinischen Abteilungen der Departments für Humanmedizin und für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zu Fragestellungen der Analyse von Versorgungsformen und des Gesundheitsmanagements agieren. Vertrautheit mit der Anwendung von quantitativen und qualitativen Methoden der Versorgungsforschung wird hierzu ebenso vorausgesetzt wie die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit schon be­steh­enden Arbeits­grup­pen der Fakultät.

Bewerbungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin / Zahn­medizin, der Psychologie, Pflegewissenschaft, Sozialwissenschaft, Gesundheits­management oder Gesundheitsökonomie sowie Promotion, Habilitation oder gleichwertige Leistungen (gemäß § 36 NRW-Hochschulgesetz). Erwartet wird insbesondere je nach Eingangs-Hochschulstudium eine einschlägige Zusatzqualifikation zur Arbeit in der Versorgungsforschung, dokumentiert etwa durch einen Master-Abschluss in Public Health oder Epidemiologie. Publikationen in international aner­kannten Fach­zeit­schrif­ten sowie die erfolgreiche Einwerbung kompetitiver Drittmittel sind selbst­ver­ständlich. Erfahrungen in der universitären Lehre und Bereitschaft zum Engagement in der akademischen Selbst­verwaltung werden vorausgesetzt. Internationale Forschungserfahrung ist erwünscht. Soziale Kompetenz, ein teamorientierter Arbeitsstil und Führungserfahrung sind, ins­besondere mit Blick auf die tragende Funktion des Lehrstuhls im Interdisziplinären Zentrum für Versorgungsforschung, von zentraler Bedeutung.

Die Universität Witten/Herdecke lebt den Vielfaltsgedanken ausdrücklich (www.uni-wh.de/diversity). Sie verfolgt das Ziel, die Vielfalt ihrer Mitglieder zu fördern und berücksichtigt die Kompetenzen und Besonderheiten, die diese z.B. aufgrund ihres Alters oder ihrer körperlichen Konstitution mitbringen.

Eine Erhöhung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal wird proaktiv angestrebt.

Ihre Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf, Zeugnissen, Publikationsliste sowie Nachweisen bisheriger Lehraktivität und Drittmitteleinwerbung richten Sie bitte in elektronischer Form bis zum 30.09.2016 an den Dekan der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke

Herrn Prof. Dr. med. Stefan Wirth
Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit/Dekanat
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58448 Witten
E-Mail: marlies.guenther@uni-wh.de

Bitte schicken Sie uns Ihre Unterlagen in einem PDF-Dokument und fügen Sie Ihrer Bewer­bung das Bewerbungs-Formblatt der Fakultät für Gesundheit als gesonderte PDF-Datei bei. Das Form­blatt können Sie im Dekanat unter der Adresse marlies.guenther@uni-wh.de anfor­dern.

Bewerbungsschluss: 30.09.2016
Bewerbungsschluss: 30.09.2016 Erschienen auf academics.de am 29.08.2016
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