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Wir sind eine der jüngsten Universitäten Deutsch-
lands und denken in Möglichkeiten statt in Grenzen.
Mitten in der Ruhrmetropole entwickeln wir an 11
Fakultäten Ideen mit Zukunft. Wir sind stark in For-
schung und Lehre, leben Vielfalt, fördern Potenziale
und engagieren uns für eine Bildungsgerechtigkeit,
die diesen Namen verdient.
Ausschreibung IVG 2017 A-D
Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Duisburg in der Fakultät für Ingenieurwissen­schaf­ten, Abteilung Maschinenbau und Verfahrenstechnik

vier wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/ wissenschaftlichen Mitarbeiter an Universitäten (Entgeltgruppe 13 TV-L (Stelle A, B, C) und 14 TV-L (Stelle C))

Ihre Aufgabenschwerpunkte:
Im Rahmen koordinierter Forschungsprojekte sind vier Stellen für engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu besetzen. Die Projekte bearbeiten unterschiedliche Aspekte der Gasphasensyn­these von Nanopartikeln in Flammen in Experiment und Simulation. Die vier zu besetzenden Stellen fokussieren auf verwandte Themenfelder:
In Stelle A und B (13 TV-L) soll der Partikelentstehungsprozesses im Verlauf der Verbrennung von tropfenförmigen und gasförmigen Prekursoren detailliert untersucht werden. Hauptaufgaben sind hier die detaillierte experimentelle Charakterisierung von Tropfen-, Gas- und Partikelphase sowie der Sprayverdampfung mit verschiedenen Messtechniken wie Flugzeit-Massenspektrometrie, Molekular­strahlprobenahme, Partikelmassenspektrometrie und Untersuchungen zur Deposition von Partikeln auf Oberflächen mithilfe einer Quarz-Mikrowaage. Die Projekte erfordern einen intensiven wissenschaft­lichen Austausch mit Forschern, die sich mit anderen Aspekten der Flammensynthese von Partikeln beschäftigen wie Sprayerzeugung und -verdampfung, optischen In-situ-Messverfahren sowie der Modellierung aller Prozessschritte vom Eintritt der Ausgangsstoffe in den Reaktor bis zur Bildung stabiler Partikel.
Stelle C (14 TV-L) beschäftigt sich mit der Erstellung von Submodellen der oben beschriebenen Prozesse und einer Gesamtmodellierung von skalierbaren Nanopartikelsyntheseprozessen in Sprayflammen. Die Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den oben genannten und weiteren experimentellen Arbeiten. Zum Einsatz kommt die massiv parallele Large-Eddy-Simulation turbulenter Flammen, in Verbindung mit stark vereinfachten oder sektionalen Modellen zur instationären, dreidimensionalen Beschreibung der Aerosoldynamik unter Einsatz von Hoch- und Höchstleistungs­rechnern.
Stelle D (13 TV-L) beschäftigt sich mit der nachgeschalteten Funktionalisierung von Nanopartikeln aus der Flammensynthese. Diese Arbeiten umfassen sowohl separate, nasschemische Verarbeitungs­tech­niken als insbesondere auch eine direkte Inline-Beschichtung der frisch hergestellten Nanopartikel mit gasförmigen Funktionalisierungsreagenzien. Ziel ist es in allen Fällen, die Charakteristika desig­nter Nanopartikel wie spezifische optische und magnetische Eigenschaften durch die nachgeschaltete Funktionalisierung zu erhalten um sie auch nach weiterer Verarbeitung nutzen zu können.
Von den zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird eine selbstständige und zielgerichtete Arbeitsweise erwartet. Alle Projekte finden in engerer Kooperation mit weiteren Forschungseinrich­tungen in Deutschland und im Ausland statt. Deshalb wird von den Kandidatinnen und Kandidaten erwartet, Experimente und Auswertungen in Zusammenarbeit mit weiteren Gruppen durchzuführen.
Detaillierte Aufgabenbeschreibung (Für die Stellen A-D):
  • Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung der am Institut vorhandenen Flammenreaktoren zur Nanopartikel-Synthese (A, B)
  • Planung und Durchführung von Experimenten zur gezielten Untersuchung spezifischer Aspekte von Spraybildung, Tropfenverdampfung, Prekursorchemie, Flammenchemie und Partikelbildung (A, B)
  • Anwendung und Weiterentwicklung von Messverfahren (Flugzeit- und Partikel-Massenspektrometrie, Quarz-Mikrowaage u.a.) zur Untersuchung von Tropfen-, Gas- und Partikelphase in Flammenreaktoren (A, B)
  • Planung und Durchführung von Experimenten zur nachgeschalteten Funktionalisierung von Nanopartikeln in Flüssig- und Gasphase (D)
  • Charakterisierung der hergestellten Materialien, z.B. mit XRD, SEM, TEM, EDX, XPS, Raman, FTIR, BET (D)
  • Planung und Durchführung von gemeinsamen Experimenten mit den Kooperationspartnern (insbesondere Experimente auf Basis optischer Messverfahren) (A, B, D)
  • Modell- und Codeentwicklung, Durchführung und Auswertung von Simulationen (C)
  • Integration und Test der Entwicklungen und Ergebnisse anderer Teilprojekte innerhalb der Gesamtsimulation (C)
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Standardbrenners durch numerische Vorabstudien
  • Auswertung, Diskussion und Interpretation der Forschungsergebnisse in Kooperation mit Forscherinnen und Forschern anderer kooperierender Arbeitsgruppen im In- und Ausland (A-D)
  • Publikation der Forschungsergebnisse in führenden Fachzeitschriften (A-D)
  • Präsentation der Projektresultate auf internationalen Konferenzen (A-D)
Die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation ist grundsätzlich gegeben. Eine Beteiligung an der Vorbereitung und Mitarbeit bei Lehrveranstaltungen wird erwartet.
Ihre Qualifikationen:
  • Masterabschluss (oder gleichwertiger Abschluss) nach mindestens 8-semestrigem Regelstudium in Chemie, Physik, Material- oder Ingenieurwissenschaften
  • Erfahrung in mindestens zwei der folgenden Forschungsfelder:
    • Betrieb verfahrenstechnischer Anlagen zur Herstellung von Nanopartikeln in der Gasphase
    • Untersuchung von Materialien mit massenspektrometrischen Verfahren
    • Funktionalisierung von Nanopartikeln
    • Nanopartikel-Charakterisierung mit den oben genannten Untersuchungsverfahren
    • Datenanalyse und Interpretation von Messergebnissen
    • Erstellung von chemischen Reaktionsmechanismen
    • Simulation von reaktiven Strömungsprozessen und Partikel-Partikel-Wechselwirkungen, nach Möglichkeit zeitauflösend und in drei Dimensionen
    • Programmierung und Anwendung von Programmen zur Strömungssimulation
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Fähigkeit zur selbstständigen Forschungsarbeit wird erwartet. Darüber hinaus sind Kommunikations- und Teamfähigkeit eine Grundvoraussetzung zur aktiven Zusammenarbeit in unserem multidisziplinär arbeitenden Forscherteam.
Besetzungszeitpunkt:
Vertragsdauer:
zum nächstmöglichen Termin
3 Jahre
Die Befristungsdauer richtet sich nach der voraussichtlichen Projektlaufzeit. Nach derzeitigem Stand enden alle Projekte nach einer Laufzeit von 3 Jahren
Arbeitszeit:
Bewerbungsfrist:
100 Prozent einer Vollzeitstelle
15.11.2017
Die Universität Duisburg-Essen verfolgt das Ziel, die Vielfalt ihrer Mitglieder zu fördern (s. http://www.uni-due.de/diversity)
Sie strebt die Erhöhung des Anteils der Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen
werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation
bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter i. S. des § 2
Abs. 3 SGB IX sind erwünscht.
Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte in elektronischer
Form unter Nennung der für Sie interessanten Stellennummern (A-D) an
christof.schulz@uni-due.de.
Logo

www.uni-due.de


Bewerbungsschluss: 15.11.2017
Bewerbungsschluss: 15.11.2017 Erschienen auf academics.de am 09.10.2017
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