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An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock ist zum nächstmöglichen Zeit­punkt − vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen − eine volkswirtschaftlich ausgerichtete

W1-Professur für Empirische Wirtschaftsforschung


zu besetzen.

Gesucht wird ein/-e Wirtschaftswissenschaftler/-in oder ein/-e Statistiker/-in mit hervorragenden wirt­schafts­theo­re­ti­schen und ökonometrischen Kenntnissen und der Fähigkeit, mittels adäquater ökonometrischer Methoden die Brücke zwischen Theorie und Empirie zu schlagen. Der/Die Stelleninhaber/-in beteiligt sich mit Lehr­ver­an­stal­tun­gen auf Bachelor- und Masterniveau an der empirischen VWL-Methodenausbildung und wirkt an der Kon­zep­tio­nie­rung dieser Ausbildung mit. Exzellenz in der Forschung wird vorausgesetzt. Sie wird in der Regel durch die herausragende Qualität der Promotion sowie möglichst auch durch Publikationen in referierten Fachzeitschriften nachgewiesen. Die Universität Rostock hat ihre Forschungsschwerpunkte in den vier Departments ihrer In­ter­dis­zi­pli­nä­ren Fakultät gebündelt, und es besteht die Möglichkeit, hier eigene Forschung einzubringen und sich zu vernetzen. Aktivitäten zur Einwerbung von Drittmitteln werden erwartet. Die Möglichkeit, eigene Doktorandinnen und Doktoranden zu betreuen, ist gegeben.

Auskünfte erteilt:
Herr Prof. Dr. Michael Rauscher, Vorsitzender der Berufungskommission Telefon: 0381/498-4310, E-Mail: mi­cha­el.rau­scher@uni-rostock.de

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Die Einstellungsvoraussetzungen bestimmen sich gemäß § 62 Absatz 1 Landeshochschulgesetz Mecklenburg-Vorpommern (LHG M-V). Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche/-r Mit­ar­bei­ter/-in oder wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben.

Die Professur wird gemäß § 62 Absatz 2 LHG M-V als Juniorprofessur im Beamtenverhältnis auf Zeit oder ggf. im befristeten Angestelltenverhältnis besetzt.

Neben den üblichen Bewerbungsunterlagen wird die Einreichung eines 2- bis 3-seitigen Forschungsexposés er­war­tet, in dem die Forschungsperspektiven der nächsten drei bis sechs Jahre erläutert werden. Besondere Fä­hig­kei­ten und Leistungen in der Lehre sowie in der Wissenschaftsorganisation und akademischen Selbst­ver­wal­tung finden Berücksichtigung. Zu diesem Zweck sind die Ergebnisse in der Lehre darzulegen und die Er­fah­run­gen im wissenschaftlichen Management zu beschreiben.

Die Universität Rostock bekennt sich zu ihren universitären Führungsleitlinien.

Die Universität Rostock strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und for­dert daher qualifizierte Frauen mit Bezug auf § 4 Abs. 3 des Gleichstellungsgesetzes Mecklenburg-Vor­pom­mern nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig be­rück­sich­tigt, so­fern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und Qualifikation be­son­ders berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen und be­ruf­lichen Werdegangs, Schriftenverzeichnis, Aufstellung der bisherigen Lehrtätigkeit, eventuell hoch­schul­di­dak­ti­scher Zusatzqualifikationen und der bisherigen Drittmitteleinwerbung sowie Beschreibung künftiger For­schungs­ab­sich­ten) sind bis 20.10.2016 zu richten an die Universität Rostock, Dekanin der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Ulmenstraße 69, 18057 Rostock oder per E-Mail an dekan.wsf@uni-rostock.de (dann bitte in einer einzigen PDF-Datei mit max. 5 MB).

Bewerbungskosten können vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen werden.

Bewerbungsschluss: 20.10.2016
Bewerbungsschluss: 20.10.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 15.09.2016
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