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An der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen ist im Fachbereich Polizeivollzugsdienst zum nächst­möglichen Zeitpunkt eine

Professur (W 2) für Rechtswissenschaften

zunächst befristet auf fünf Jahre zu besetzen.

Der Einsatz in Lehre und Forschung soll vorrangig im Bachelorstudiengang „Polizeivollzugsdienst“ erfolgen. Die Bewerberin oder der Bewerber soll in der Lage sein, die eigene Fachdisziplin im Rahmen der modularisierten Struktur eines dualen Bachelorstudiengangs wissenschaftlich mit anderen Fachdisziplinen zu verknüpfen und praxisorientiert zu vermitteln. Der Schwerpunkt der Lehre wird anwendungsorientiert im Bereich des Öffentlichen Rechts (Verfassungsrecht, Allgemeines Verwaltungsrecht und Gefahrenabwehrrecht) und in den Grundlagen des Zivilrechts liegen.

Daneben wird erwartet, dass die zukünftige Professorin oder der zukünftige Professor bereit ist, das Fachgebiet Rechtswissenschaften auch im Rahmen des 1. Studienjahres des Masterstudiums „Öffentliche Verwaltung - Polizeimanagement“, in der polizeilichen Fortbildung sowie in der angewandten Forschung und Entwicklung zu vertreten. Angemessene Kenntnisse der englischen Sprache sind wünschenswert. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in Gremien der Hochschulselbstverwaltung wird vorausgesetzt.

Gesucht wird eine Persönlichkeit mit überzeugenden fachlichen Kenntnissen und Erfahrungen, die Freude an der Ausbildung junger Erwachsener und an der Förderung insbesondere des polizeilichen Nachwuchses hat.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen mindestens
1. ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften mit der Befähigung zum Richteramt;
2. pädagogische Eignung;
3. eine in der Regel einjährige Erfahrung in der Lehre an einer Hochschule sowie die Bereitschaft zur hochschuldidaktischen Weiterbildung;
4. besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion oder gleichwertiger Leistungen nachgewiesen wird;
5. besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbe­reichs ausgeübt worden sein müssen.

Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers lie­gende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehin­derten Bewerberinnen und Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund begrüßen wir ausdrücklich.

Die zu besetzende Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet.

Nähere Informationen zur Ausschreibung sind zu erfragen beim Sprecher des Fachbereichs Polizeivoll­zugs­dienst, Herrn Prof. Dr. Matthias Wehr, Tel.: 0421361 19617, E-Mail: matthias.wehr@hfoev.bremen.de.

Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, ihre Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Publikationsliste, bisherige Lehrtätigkeit, Darstellung ihres wissenschaftlichen und beruflichen Werdegangs, Darstellung der besonderen Leistungen in der Praxis) bis zum 15. Dezember 2016
in elektronischer oder gedruckter Form zu richten an die

Rektorin der
Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen
Doventorscontrescarpe 172C
28195 Bremen
Email:
luise.greuel@hfoev.bremen.de

Bewerbungsschluss: 15.12.2016
Bewerbungsschluss: 15.12.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 24.11.2016
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