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An der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt – vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen – die

W3-Professur für Agrarökonomie

zu besetzen.

Die Professur bildet innerhalb der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät ein wichtiges Bindeglied zwischen den Pflanzenbauwissenschaften, der Nutztierhaltung, der Landschaftsökologie sowie der Geoinformatik. Die Forschungsrichtung der Professur orientiert sich dabei am Forschungsschwerpunkt der Fakultät „AgriCoast - Nachhaltige Ressourcennutzung in küstennahen Agrarlandschaften“.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die die gesamte Breite der Landwirtschaftlichen Betriebslehre in Forschung und Lehre vertreten kann. Erwartet werden nachweislich fundierte Kenntnisse der Methoden und ihrer Anwendung (Forschungserfahrung):
  • zur nachhaltigen Nutzung und Bewertung landwirtschaftlicher Ressourcen
  • zur ökonomischen Bewertung von Unternehmen im Agrarbereich, von Bewirtschaftungssystemen sowie von Wertschöpfungsketten inklusive deren Modellierung
  • zur Risikobewertung von Managemententscheidungen
  • zur Unternehmensführung
Die Bewerberin/Der Bewerber verfügt über eine zielführende Vernetzung und Kooperation zu Agrarunternehmen sowie zu Institutionen und Einrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene.

In der Lehre überzeugt sie/er durch sehr gute pädagogische Fähigkeiten und hat Erfahrungen auf dem Gebiet der Forschungs- und projektorientierten Lehre (z. B. Planspiel).

Durch die Professur ist folgendes Lehrspektrum im Bachelor- bzw. Masterstudium abzusichern:
  • Grundlagen der Landwirtschaftlichen Betriebslehre
  • Marktlehre
  • Rechnungswesen und Controlling
  • Produktionsökonomie
  • Investitionstheorie und Finanzierung
  • Unternehmensführung
  • Agrar- und Umweltpolitik
Es wird erwartet, dass die Bewerberin/der Bewerber international ausgewiesen ist, sich engagiert in die Forschungskooperation auf Landesebene einbringt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Fakultätsebene und darüber hinaus effizient und zukunftsrelevant weiterentwickelt. Durch die Interdisziplinäre Fakultät der Universität Rostock mit ihren verschiedenen Profillinien sowie die Möglichkeit zu einer engen Kooperation mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät sind hierzu ideale Rahmenbedingungen vorhanden. Ein besonders hohes Engagement wird bei der Nachwuchsförderung speziell bei der Betreuung von Doktoranden erwartet.

Die Bewerberin/Der Bewerber soll habilitiert bzw. durch habilitationsäquivalente Leistungen wissenschaftlich ausgewiesen sein, erfolgreich Drittmittel eingeworben haben sowie über Erfahrung aus der Praxis verfügen und sich durch Führungsqualität ausweisen.

Auskünfte erteilt:
Prof. Dr. Henning Bombeck, Vorsitzender der Berufungskommission
Telefon: 0381/498 3280
E-Mail: henning.bombeck@uni-rostock.de

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Die Einstellungsvoraussetzungen bestimmen sich gemäß § 58 Abs. 1 Landeshochschulgesetz Mecklenburg-Vorpommern (LHG M-V): abgeschlossenes Hochschulstudium, Promotion, Erfahrung in der Lehre, Habilitation oder vergleichbare wissenschaftliche Leistungen, die in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht worden sind.

Die Professur wird gemäß § 61 LHG M-V im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit, ggf. auch im Beamtenverhältnis auf Zeit für 5 Jahre besetzt. Es besteht die Möglichkeit, die Professur im Angestelltenverhältnis zu besetzen.

Besondere Fähigkeiten und Leistungen in der Lehre sowie in der Wissenschaftsorganisation und akademischen Selbstverwaltung finden Berücksichtigung. Zu diesem Zweck sind die Ergebnisse in der Lehre, die Vorstellungen zur künftigen Lehre inkl. zur didaktischen Gestaltung von Lehrveranstaltungen darzulegen und die Erfahrungen im wissenschaftlichen Management zu beschreiben. Aktives Engagement und Erfahrung bei der Einwerbung von Drittmitteln werden erwartet.

Die Universität Rostock bekennt sich zu ihren universitären Führungsleitlinien.

Die Universität Rostock strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert daher qualifizierte Frauen mit Bezug auf § 7 Abs. 3 des Gleichstellungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei im Wesentlichen gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und Qualifikation besonders berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Darstellung des wissenschaftlichen und beruflichen Werdegangs, Schriftenverzeichnis unter Benennung der fünf wichtigsten Publikationen, Aufstellung der bisherigen Lehrtätigkeit, eventuell hochschuldidaktischer Zusatzqualifikationen und der bisherigen Drittmitteleinwerbung sowie Darstellung eines möglichen Lehr- und Forschungskonzeptes) sind bis 03.11.2017 zu richten an die Universität Rostock, Dekan der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät, Justus-von-Liebig-Weg 6, 18059 Rostock oder per E-Mail an: dekan.auf@uni-rostock.de.

Bewerbungskosten können vom Land Mecklenburg- Vorpommern leider nicht übernommen werden.

Bewerbungsschluss: 03.11.2017
Bewerbungsschluss: 03.11.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 14.09.2017
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