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Die Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) richtet gegenwärtig einen Bachelor- und Master-Studiengang Bauingenieurwesen ein. Das Studienangebot wird sich insbesondere an Personen richten, die eine Bauingenieurtätigkeit im Bereich der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, der Landesämter und -behörden oder der Bundeswehr anstreben. Für diese konsekutiven Studiengänge soll in einem neu einzurichtenden Bereich Bauingenieurwesen zunächst die unten aufgeführte Professur zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden.

Professur W3 für Baustoffkunde

(Kennziffer: MB-159)

Es wird eine Persönlichkeit gesucht, die im Bereich der Baustoffkunde über fundierte und breite Kenntnisse verfügt und praktische Erfahrungen nachweisen kann. Lehre und Forschung sollen in den Bereichen Baustoffe und Bauweisen für wasserbauliche Anwendungen liegen und die numerische Modellierung von Baustoffen einschließen. Weiterhin soll das geplante Labor für Baustoffkunde aufgebaut werden. Die zu berufende Persönlichkeit soll möglichst in mehreren der nachfolgend genannten Fachgebiete wissenschaftlich hervorragend ausgewiesen sein:
  • Baustoffentwicklung, -prüfung und -modellierung, insbesondere für den wasserbaulichen Bereich,
  • moderne Hochleistungs- und Hybridbauweisen für Anlagen und Konstruktionen des Wasserbaus,
  • Modellbildung und experimentelle Untersuchung von Stoffbildungs- und Transportprozessen,
  • Mehrskalenmodelle für die Beschreibung von Schädigungsprozessen in Baustoffen.
Erwartet wird die Bereitschaft zur Kooperation mit fachlich angrenzenden Professuren der HSU/UniBw H, insbesondere auf den Gebieten konstruktiver Wasserbau, Statik und Dynamik, Mechanik sowie Mathematik.

Es wird erwartet, dass die Bewerber/-innen auf die W3-Professuren durch einschlägige Publikationen und ihr Forschungsprofil national und international ausgewiesen sind. Neben einer hervorragenden Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit wird auf die didaktische Eignung besonderer Wert gelegt. Bereitschaft zur Lehre in deutscher und englischer Sprache wird vorausgesetzt. Die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung der HSU/UniBw H zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der Drittmittelakquise, in öffentlichen Förderprogrammen und Exzellenzinitiativen sowie in der Nachwuchsgewinnung ist mitzugestalten. Es wird zudem erwartet, dass Verbindungen zu Forschungspartnern in der Metropolregion Hamburg aufgebaut werden.

Wie die bestehenden ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten Elektrotechnik und Maschinenbau wird auch der sich im Aufbau befindliche Bereich Bauingenieurwesen eine exzellente Forschungsinfrastruktur bieten. Weiterhin besteht die Möglichkeit zur Mitgestaltung dieses neuen Bereichs hinsichtlich seiner zukünftigen Strukturen, seiner Ausrichtung und seiner weiteren Entwicklung in Forschung und innovativer Lehre.

Die HSU/UniBw H bietet für Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter sowie Offizierinnen und Offiziere ein wissenschaftliches Studium mit Bachelor- und Masterabschlüssen an, das mit verkürzten Regelstudienzeiten nach dem Trimestersystem durchgeführt und durch interdisziplinäre Studienanteile (ISA) ergänzt wird. In Einzelfällen können Industriestipendiatinnen und Industriestipendiaten aufgenommen werden. Es wird erwartet, dass die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Bundeswehr, die die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern, vorbereitet und darüber hinaus Aufgaben auf dem Gebiet der Weiterbildung sowie Lehrangebote im Bereich ISA und im Rahmen von englischsprachigen Studiengängen übernimmt.

Die Einstellungsvoraussetzungen und die dienstrechtliche Stellung von Professorinnen und Professoren richten sich nach dem Bundesbeamtengesetz. In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer am Tag der Ernennung das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Erwartet wird ferner, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber über Gleichstellungskompetenz verfügt.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Die Bewerbung behinderter Menschen ist ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Menschen und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Individuelle behinderungsspezifische Einschränkungen verhindern eine bevorzugte Berücksichtigung nur bei zwingend nötigen Fähigkeitsmustern für den zu besetzenden Dienstposten.

Bewerberinnen bzw. Bewerber werden gebeten, ihrer Bewerbung die fünf wichtigsten Publikationen, eine Darstellung der Lehrerfahrungen und ein Konzept zur Ausgestaltung zukünftiger Forschung beizufügen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer
Form
unter Angabe der Kennziffer bis zum 03.11.2017 an:

personaldezernat@hsu-hh.de

www.hsu-hh.de

Bewerbungsschluss: 03.11.2017
Bewerbungsschluss: 03.11.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 28.09.2017
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