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Promovieren im Ausland

Wie kann man im Ausland promovieren? Welche Vor- und Nachteile bietet die Promotion im Ausland?

Promovieren im Ausland
Eine Alternative zur Promotion an einer nationalen Hochschule ist das Promovieren im Ausland. Man kann dabei zwischen den Alternativen wählen, die Promotion im Ausland zu verbringen oder nur einen bestimmten Zeitraum für das eigene Forschungsprojekt im Ausland zu nutzen.

Wer komplett im Ausland promovieren möchte, sollte sich vorher mit den üblichen Anforderungen für einen PhD des jeweiligen Landes auseinandersetzen, da diese unter Umständen von den Standards an den inländischen Hochschulen abweichen. Die Gültigkeit eines im Ausland erworbenen Doktortitels ist den Hochschulgesetzen der jeweiligen Länder zu entnehmen. Die Datenbank Anabin bietet sortierte Informationen zu der Gültigkeit und Vergleichbarkeit von im Ausland erworbenen Abschlüssen.

Bei Fragen der Finanzierung ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die erste Adresse. Der DAAD vergibt Stipendien für Auslandsaufenthalte während einer Promotion in Deutschland. Die Laufzeiten dieser Stipendien betragen in der Regel 12 Monate und sind abhängig vom jeweiligen Gastland und sind mit einer Stipendienrate von 875 Euro bis 1.825 Euro monatlich dotiert. Wichtig hierbei ist, bei der Bewerbung die Vorlaufzeiten von sechs bis 12 Monaten zu beachten. Darüber hinaus gibt es Kurzzeitstipendien mit einer Laufzeit von sechs Monaten und gleicher Finanzierung wie bei den Jahresstipendien.

Die Studienstiftung des Deutschen Volkes bietet ebenfalls Informationen zu Stipendien für das Promovieren im Ausland.

Promotionsstipendien im Rahmen von Promotionsprogrammen im Ausland haben in der Regel eine Dauer von drei bis vier Jahren. Die Förderung der PhD-Studenten beträgt im Durchschnitt 1.000 Euro monatlich.

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